Lukaskrankenhaus

Medizinische Klinik II

Medizinische Klinik II

Die Medizinische Klinik II bündelt die Fachgebiete Gastroenterologie, Hämatologie, Onkologie, Hepatologie, Infektiologie, Palliativmedizin und Pneumologie. Unsere Spezialisten der verschiedenen Disziplinen behandeln alle Erkrankungen von Magen, Darm und Leber, gut- und bösartige Blutkrankheiten, Tumorerkrankungen, Infektionskrankheiten sowie Erkrankungen der Lunge, und zwar sowohl entzündliche Atemwegserkrankungen als auch Krebserkrankungen von Lunge und Rippenfell.

Die enge Zusammenarbeit der Experten aus den verschiedenen Bereichen der Inneren Medizin bietet besondere Vorteile speziell bei der Behandlung mehrfach erkrankter Patienten mit komplizierten Krankheitsbildern.

Patienten mit onkologischen Erkrankungen profitieren von unserer hohen diagnostischen Expertise und unserem Angebot an nichtoperativen Therapien. Jeden Krebspatienten behandeln wir gemeinsam mit unseren Kollegen aus der Chirurgie und der Strahlentherapie. Ambulante und stationäre Betreuung sind bei uns eng miteinander verzahnt.

Zum großen Nutzen unserer Patienten verfügt unsere Klinik über das gesamte technische Spektrum der modernen Endoskopie. Ihr Einsatz sorgt für bestmöglich schonende Behandlungen und schnellere Heilungsprozesse.

Endoskopie

Dank der hoch spezialisierten Medizintechnik können wir heute mit winzigen Endoskopen – optischen Untersuchungsgeräten – in das Körperinnere unserer Patienten blicken und sie oft auch ohne Operation behandeln.

Zu den Schwerpunkten der endoskopischen Diagnostik und Therapie gehören die Untersuchungen von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm (Ösophago-, Gastro-, Duodenoskopie, ÖGD), von Lunge und Luftwegen (Bronchoskopie), von Dickdarm (Koloskopie) und Enddarm (Rektoskopie), der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse (ERCP).

Als minimal-invasives Verfahren ist die Endoskopie für den Patienten sehr viel weniger belastend als eine Operation. Zahlreiche endoskopische Eingriffe sind heute ambulant möglich. Dabei bieten wir jedem Patienten auch eine „Schlafspritze“ (Sedation) an.

Terminvereinbarung

Endoskopische Untersuchung Erwachsener

Nach telefonischer Vereinbarung unter +49 2131 888 2722

Sollten wir telefonisch nicht erreichbar sein, schreiben Sie uns bitte eine Rückrufnachricht unter endoskopie@rheinlandklinikum.de

Endoskopische Untersuchung von Kindern

Nach telefonischer Vereinbarung unter +49 2131 888 3510

Gastroenterologie

Mit unseren hochmodernen technischen Geräten sind wir in der Lage, rasche und präzise Diagnosen zu allen Erkrankungen des Verdauungstrakts zu stellen. Erkrankungen von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm erkennen wir zuverlässig durch eine Magenspiegelung. Die Bauchspeicheldrüse können wir indirekt per Ultraschall aus dem Magen (Endosonografie) oder mithilfe eines Röntgenbildes (ERCP) untersuchen. Zur Untersuchung des Dünndarms schlucken unsere Patienten eine kleine Videokapsel. Veränderungen am gesamten Dickdarm und dem letzten Teil des Dünndarms erkennen wir mit einer Darmspiegelung. Unter Nutzung einer Schlafspritze ist keine der Untersuchungen mehr unangenehm.

Spezialsprechstunde Gastroenterologie

Nach telefonischer Vereinbarung unter +49 2131 888 2701

Hämatologie und Onkologie

Während sich unsere Onkologen mit allen Arten von Tumorerkrankungen befassen, behandeln die Hämatologen sowohl gutartige Blutkrankheiten wie Blutarmut (Anämie) oder Blutgerinnungsstörungen als auch bösartige Erkrankungen wie Blutkrebs (Leukämie) oder Lymphdrüsenkrebs (Lymphom).

Die bei uns am häufigsten behandelten Krankheiten sind Lungen-, Darm-, Magen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs (Bronchial-, kolorektales, Magen- und Pankreaskarzinom) sowie Lymphdrüsen- und Blutkrebs.

Das Beste für die Patienten

Unsere Experten nutzen stets die neuesten Erkenntnisse der Medizin. Zudem kombinieren sie häufig die Behandlungsmöglichkeiten aus verschiedenen medizinischen Disziplinen miteinander (multimodale Therapie). Für jeden einzelnen Patienten werden die Behandlungspläne intensiv und sorgfältig mit allen beteiligten Abteilungen abgestimmt. Damit sichern wir für unsere Patienten eine bessere Prognose und eine deutliche Steigerung der Lebensqualität.

Zur besseren Lebensqualität trägt auch unser Angebot einer ambulanten Chemo- oder Immuntherapie bei. Die Patienten werden einige Stunden lang in der Onkologischen Ambulanz des Tumorzentrums behandelt und können anschließend wieder in die häusliche Umgebung zurückkehren.

Wir kümmern uns

Wir wissen, dass die onkologischen Patienten unserer Klinik hohen Belastungen ausgesetzt sind und sich in einer schwierigen Lebensphase befinden. Sie brauchen und erhalten bei uns besondere Betreuung durch Pflegekräfte, Ärzte, Seelsorger, Psychologen und Sozialarbeiter – und zwar über gesamte Zeit der Krankheit.

Jedem Patienten teilen wir die Diagnose in einem ausführlichen Gespräch mit. Wir informieren über die Erkrankung, besprechen den voraussichtlichen Krankheitsverlauf und haben Zeit für alle Fragen. Auf Wunsch beziehen wir Angehörige in die Gespräche über Therapie und Nebenwirkungen mit ein.

Bei sozialen und beruflichen Angelegenheiten, in Verwaltungsdingen oder wenn es um die Organisation einer Pflege zuhause geht, helfen unsere Sozialarbeiter weiter.

Spezialsprechstunde Hämatologie und Onkologie

Nach telefonischer Vereinbarung unter +49 2131 888 2711

Hepatologie

Die Hepatologie befasst sich mit allen Erkrankungen der Leber und der Gallenwege. Mit seinem speziellen Fachwissen auf dem Gebiet der chronischen Lebererkrankungen und der Virushepatitiden behandelt Chefarzt Prof. Dr. Tobias Heintges Patienten in allen Stadien einer entsprechenden Erkrankung.

Häufige Erkrankungen sind die chronische Virushepatitis, eine autoimmune Hepatitis oder andere Schädigungen der Leber. Hier kann es zu einem narbigen Umbau der Leber (Leberzirrhose) und einem Leberzellkarzinom (Leberkrebs) kommen.

Auch bei bereits eingetretener Leberzirrhose ist eine engmaschige Betreuung der Patienten sinnvoll. Unserem Expertenteam stehen alle diagnostischen und therapeutischen Verfahren zur Verfügung.

Ultraschalldiagnostik

Mithilfe hoch entwickelter Ultraschallgeräte (Sonografiegeräte) können wir die inneren Organe und eventuelle krankhafte Veränderungen ohne Röntgenstrahlen sichtbar machen. Wir nutzen den gesundheitlich vollkommen unbedenklichen Ultraschall gerne als Suchmethode und zur Kontrolle des Heilungsverlaufs.

Neuartige Sonografiekontrastmittel erlauben eine noch genauere Untersuchung der Oberbauchorgane. Auch bei der Entnahme von Gewebeproben hilft uns der Ultraschall.

Spezialsprechstunde Hepatologie

Nach telefonischer Vereinbarung unter +49 2131 888 2701

Infektiologie

Unsere Infektiologen sind auf seltene Infektionskrankheiten spezialisiert. Globalisierung und die Möglichkeit zu Fernreisen haben dazu geführt, dass wir heute Infektionserkrankungen bei uns sehen, die früher nicht vorkamen. Häufig führen Infektionen nur zu eher harmlosem Durchfall. Aber es kommen auch Patienten mit Parasitenbefall, Malaria oder Amöbenruhr zu uns. Vor jeder Antibiotikagabe wägen wir Notwendigkeit und Nutzen ab.

Palliativmedizin

Eine Palliativstation ist kein Hospiz. Hier verbringen unsere Patienten in der Regel nicht die letzten Tage ihres Lebens, sondern einen Teil ihres letzten Lebensabschnitts. Unser Ziel ist es, unsere Patienten so zu behandeln und so zu stärken, dass sie anschließend zuhause weiterbetreut werden können.

Auf unserer Palliativstation mit zehn Betten geht es um die ganzheitliche Behandlung krankheitsbedingter Symptome und die Pflege von Körper, Geist und Seele. Die verbliebene Lebensqualität möchten wir erhalten und verbessern.

Die Palliativstation bietet wohnliche Einzelzimmer und einen großen, freundlichen Küchen- und Wohnbereich. Hier können alle Mahlzeiten gemeinsam eingenommen werden, auch können sich Patienten hier mit ihren Besuchern zurückzuziehen. Angeschlossen ist eine großzügige Terrasse, die von jedem Zimmer aus mit Rollstuhl zu befahren ist.

Ihre Aufnahme

Bei uns nehmen wir Menschen auf

  • mit einer weit fortgeschrittenen Erkrankung
  • mit verkürzter Lebenserwartung
  • mit unkontrollierbaren Schmerzen oder schwerwiegenden körperlichen, seelischen oder psychischen Beschwerden, die die Lebensqualität einschränken, einer Krankenhausbehandlung bedürfen oder deren ambulante Behandlungs- und Versorgungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind
  • die über den Stand ihrer Erkrankung aufgeklärt sind und den Grundsätzen der Palliativmedizin zustimmen

Ihr Aufenthalt bei uns

Unsere Patienten werden von Palliativärzten und examiniertem Pflegepersonal mit Zusatzqualifikation "Palliativ Care" betreut. Zu den Leistungen und Optionen gehören:

  • Behandlung bestehender körperlicher Beschwerden wie Schmerzen, Luftnot, Ernährungsstörungen oder Schwäche sowie seelischer Probleme
  • Nutzung aller Einrichtungen des Lukaskrankenhauses
  • Individuelle, aktivierende Pflege
  • Gesprächstherapie, Entspannungsübungen, Physio- und Ergotherapie, Aromapflege, Klangschalenmassage, Akupressur, Kunsttherapie, tiergestützte Therapie
  • Psycho-onkologische Betreuung
  • Planung und Vorbereitung der häuslichen Weiterversorgung durch unseren Sozialdienst
  • Stomatherapie, Logopädie
  • Seelsorge

Ihre Entlassung

Die Entlassung wird von unserem Team in Absprache mit den Angehörigen und dem Hausarzt vorbereitet. Falls erforderlich, können wir die direkte Überleitung in das ambulante Palliativnetzwerk der Region (WIN, Wir im Rhein-Kreis Neuss) oder entsprechende andere Einrichtungen organisieren und begleiten.

Pneumologie

Die Experten für Pneumologie in der Medizinische Klinik II können sämtliche Erkrankungen der Lungen- und Bronchialheilkunde umfassend behandeln. Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen in der Diagnostik und Therapie von thorakalen Tumoren, pulmonalen Entzündungen sowie chronischen und akuten obstruktiven Atemwegserkrankungen wie Asthma, COPD und Lungenemphysem.

Zur optimalen Behandlung der Patienten kooperieren die Spezialisten eng mit den Kollegen aus der Klinik für Thoraxchirurgie, der Radiologischen Klinik, der Strahlentherapie und der Nuklearmedizin (PET-CT) im Hause.

Unser Lungenfunktionslabor liefert Blutgasanalysen, Bodyplethysmografien und Diffusionsmessungen zur genauen Diagnostik der unterschiedlichen Atemstörungen. Darüber hinaus können hier – insbesondere vor großen Operationen – mithilfe der Spiroergometrie die kardialen, respiratorischen und metabolischen Leistungen der Patienten beurteilt werden.

Außerdem verfügt die Abteilung über die komplette technische Ausstattung zur endoskopischen Diagnostik und Therapie. Im Fokus steht dabei die Bronchoskopie, u.a. zur Diagnostik und Behandlung des Bronchialkarzinoms, aber auch aller anderen Lungenerkrankungen. Zur Diagnostik oder Gewebedestruktion/Rekanalisation nutzt das Pneumologieteam zudem den endobronchialen Ultraschall (EBUS), das ultradünne Bronchoskop sowie interventionelle Therapien (Kryo-, Laser-, APC-Therapie).

Zum Erkennen und zur Behandlung von Pleuraergüssen werden mithilfe von Ultraschall Punktionen, Biopsien und Drainageanlagen als kurzfristige oder dauerhafte Therapie durchgeführt. Ebenso nehmen die Spezialisten Verklebungen des Rippenfells (Pleurodesen) bei nachlaufenden Ergüssen vor.

In der Medizinischen Klinik II werden in einem Monitor-Überwachungszimmer nicht-invasive Beatmungen (NIV) eingeleitet und kontrolliert. Dies geschieht insbesondere bei Patienten mit fortgeschrittenen obstruktiven Atemwegserkrankungen (COPD) und entsprechender Atemproblematik.

Tumorzentrum

In unserer hämatologischen und onkologischen Ambulanz können wir viele Untersuchungen und Behandlungen ambulant durchführen. Unseren Patienten bleiben dadurch stationäre Aufenthalte erspart. In unserer hämatologisch-onkologischen Spezialsprechstunde versorgen wir Patienten mit allen Erkrankungen des Blutes, mit den verschiedensten Krebserkrankungen und mit immunologisch bedingten Krankheiten. In die Spezialsprechstunde können Patienten auch zu Erstuntersuchungen oder Kontrollen im Krankheitsverlauf kommen.

Für die ambulant betreuten Patienten ist es sehr wichtig, dass unsere stationären und ambulanten Behandlungen nahtlos ineinandergreifen und der Kontakt zu den Hausärzten oder den behandelnden Ärzten vor Ort gewährleistet ist. Innerhalb der Klinik sorgen wir dafür, dass alle notwendigen Informationen über jeden Patienten rasch und vollständig weitergegeben werden.

Unsere Ambulanz versteht sich als wichtiges Bindeglied zwischen den niedergelassenen Kollegen und dem vollstationären Bereich. Wir besprechen mit den Haus- und weiterbehandelnden Fachärzten die geplanten Konzepte, diskutieren und legen die für jeden Patienten angemessenen Behandlungsformen gemeinsam fest.
 

Selbstverständlich stehen die Kollegen der Ambulanz unseren Patienten regelmäßig für Rücksprachen zur Verfügung. Dies gilt auch dann, wenn wir uns in besonderen Fällen mit anderen Krankenhäusern beraten.

Tumorkonferenzen

Regelmäßig finden interdisziplinäre Tumorkonferenzen statt.

Dabei sind auch externe Patientenvorstellungen durch niedergelassene Ärzte ausdrücklich erwünscht. Dazu wird eine separate und explizite Patienteneinwilligung benötigt.

Ambulante Angebote

In unserer Ambulanz möchten wir unseren Patienten nicht nur mit Medikamenten und Infusionen helfen. Im Sinne eines ganzheitlichen Versorgungskonzepts bieten unsere Mitarbeiter auch eine menschliche Begleitung im Verlauf der Krankheit an.

Um hämatologische Erkrankungen abzuklären oder zu behandeln, können wir mit unserer modernen Medizintechnik folgende Untersuchungen ambulant durchführen:

Punktionen:

  • Knochenmarkspunktion (Ort der Blutbildung)
  • Pleurapunktion (Raum zwischen Brust- und Lungenfell)
  • Feinnadelpunktion (auch sonografisch oder CT-gesteuert)

Bildgebende Verfahren:

  • Sonografie (Ultraschall), auch mit Kontrastmittel
  • Computertomografie
  • Szintigrafie

Psychoonkologie

Die Diagnose Krebs löst wohl bei jedem Betroffenen eine existenzielle Krise aus. Jeder reagiert anders auf die Erkrankung.

Mit unserer Psychoonkologie bieten wir unseren Patienten Beratung und Begleitung an. Wir möchten sie gerne dabei unterstützen, ihren eigenen Weg in der Krankheitsbewältigung zu finden und eigene Kraftquellen zu mobilisieren.

Sozialdienst

Eine Krebserkrankung wirft für Patienten, Angehörige und das soziale Umfeld eine Menge Fragen und Probleme im familiären, wirtschaftlichen und psychosozialen Bereich auf. Unser Sozialdienst berät, vermittelt, betreut und organisiert Unterstützung.

Neusser Krebshilfe

Die Neusser Krebshilfe ist ein Verein zur Förderung der Onkologie am Lukaskrankenhaus in Neuss.

Nähere Informationen finden Sie unter: Neusser Krebshilfe

Viszeralonkologisches Zentrum

Die optimale Behandlung von Patienten mit Krebserkrankungen fordert die höchste medizinische und pflegerische Qualität und eine stetige Aktualisierung und Anpassung der Therapie an neueste Standards und Forschungsergebnisse. - Diesen Leitgedanken folgend, setzt sich unser Team im Viszeralonkologischen Zentrum täglich bestmöglich für jeden einzelnen Patienten ein.

In unserem Zentrum sind die Strukturen und Prozesse ganz auf die individuellen Bedürfnisse unserer Patienten abgestimmt. Für jeden Patienten wird ein spezieller, mit den verschiedenen medizinischen Fachbereichen abgestimmter  Behandlungsplan erstellt. So kann bei vielen Patienten eine komplette Entfernung der Tumoren erzielt werden, oftmals auch durch minimal-invasive, teils roboter-assistierte Operationstechnik und damit verbunden einer schnelleren Genesung.

Die ambulante Betreuung und Versorgung erfolgt in enger Abstimmung mit unserem Tumorzentrum.

Fortlaufend überprüfen wir die Ergebnisse unserer Arbeit und stellen so sicher, dass wir unsere Leistungen kontinuierlich verbessern.

Im Viszeralonkologischen Zentrum behandeln wir derzeit Tumore des Darmtrakts (Kolon- und Rektumkarzinom) sowie Tumore der Bauchspeicheldrüse (Pankreaskarzinom).

Für alle Patienten wird ein individueller Behandlungsplan erstellt, der innerhalb der Fachbereiche Chirurgie (operative Behandlung), Gastroenterologie, Onkologie (medikamentöse Behandlung), Strahlentherapie, Radiologie, Nuklearmedizin und Pathologie nach neuesten Erkenntnissen und Forschungsergebnissen abgestimmt wird.

Jeder Krebspatient wird in der wöchentlichen Tumorkonferenz von Vertretern dieser Fachdisziplinen besprochen, und es wird ein individuell abgestimmter, interdisziplinärer Therapievorschlag erstellt. So kann bei vielen Patienten eine komplette operative Entfernung der Tumoren erreicht werden, oftmals auch in einer minimal-invasiven, teils roboter-assistierten Operationstechnik, die mit einer schnelleren Genesung verbunden ist.

Die ambulante Betreuung und die Nachsorge der Patienten erfolgen über unser Tumorzentrum.

Partner im Zentrum

Intern

Ernährungsberatung
Diabetologie
Gastroenterologie
Onkologie
Radiologie
Palliativmedizin
Pathologie
Psychoonkologie
Sozialberatung
Strahlentherapie
Viszeralchirurgie

Extern

Hospize (Augustinus Hospiz Neuss, Marienheim Hospiz Kaarst)
Nuklearmedizin (Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin ZRN)
Selbsthilfegruppen (Arbeitskreis der Pankreatektomierten e.V., Deutsche Ilco e.V.)
Stomatherapie (GHD - Gesundheits GmbH Deutschland, Sanitätshaus Brockers GmbH)

Tumorkonferenzen

Regelmäßig finden unsere interdisziplinären Tumorkonferenzen statt: jeweils mittwochs von 14.30 bis 15.30 Uhr im Hörsaal der Radiologie im Lukaskrankenhaus.

Externe Patientenvorstellungen durch niedergelassene Ärzte sind ausdrücklich erwünscht. Dazu wird eine separate und explizite Patienteneinwilligung benötigt.

Anmeldung zur Tumorkonferenz
per Fax bis 13 Uhr am Vortag unter +49 2131 888 2714
per Mail an onkologie.ne@rheinlandklinikum.de

Für Rückfragen +49 2131 888 2711 oder +49 2131 888 2764

Externe Untersuchungsbilder sollten mindestens drei Tage vor der Konferenz zum Einlesen ins Tumorzentrum (Haus 8) gebracht werden.

Weiterbildung im Team

Ausbildungs-Curriculum der Medizinischen Klinik II

1. Beginn auf Normalstation für ca. sechs bis neun Monate

  • Einarbeitung durch einen erfahrenen Assistenten und Supervision durch einen Oberarzt
  • Individuelle und schrittweise Steigerung der zu betreuenden Bettenzahl
  • Nach ca. drei Monaten Beginn mit Hausdiensten (zeitgleich zusätzlich Ambulanz-, CPU- und Intensivarzt anwesend)
  • Täglich Kurven- und Problem-Visite, 1x wöchentlich Chefvisite, 1x wöchentlich OA-Visite
  • Erlernen von: Diagnose und Behandlung aller gängigen internistischen Krankheitsbilder, selbstständige Strukturierung und Organisation einer Station, Erlernen der Einschätzung medizinischer Dringlichkeiten und Prioritäten, arterielle Punktionen, Pleurapunktionen, Aszitespunktionen, Liquorpunktionen

2. Rotation in die Zentralambulanz für sechs bis neun Monate im 12-Stunden-Schichtdienst

  • Einarbeitung durch Leitenden Arzt und Ambulanzoberarzt
  • Erlernen von: selbstständige Behandlung aller gängigen internistischen Notfälle und klinische Einschätzung kranker Patienten

3. Feste Rotation in die Sonographie für sechs Monate unter Supervision eines erfahrenen Sonografeurs

  • Erlernen von: Abdomensonografie, Schilddrüsensonografie, Beinvenen-Duplexsonografie, Dopplersonografie der extrakraniellen Halsarterien, Nierenarterien-Dopplersonographie, Lymphknoten­sono­grafie, Kontrastmittel-Sonografie, Drainagen-Anlage (ZVK, Pleuradrainagen), Beckenkammpunktion

4. Rotation auf die internistische Intensivstation für sechs Monate im 12-Stunden-Schichtdienst, Einarbeitung durch erfahrenen Intensivarzt

  • Erlernen von: gesamtes invasives und nicht-invasives kardiologisch-/intensivmedizinisches Spektrum
  • Die Intensivstation wird durch die Medizinische Klinik I geführt (Kardiologie).

5. Rotation auf Internistische Schwerpunktstationen Gastroenterologie, Onkologie, Pneumologie und/oder Palliativstation und/oder Geriatrie in Absprache und nach Wunsch

  • Erlernen von: fachspezifisch, je nach Rotation

 6. Je nach Facharztweiterbildung

  • Rotation in die Endoskopie mit Erlernung aller gängigen endoskopischen Techniken (ÖGD, Enteroskopie, Koloskopie, Kapselendoskopie, ERCP, Endosonografie, Bronchoskopie, PTCD), sonografisch gesteuerte Organpunktionen, Funktionstests (pH-Metrie, Manometrie, Bodyplethysmo­graphie)
  • Rotation in die onkologische Ambulanz und auf die Palliativstation

Wöchentliche abteilungsinterne Fortbildung und interdisziplinäre Tumorkonferenz, monatliche Morbiditäts- & Mortalitätskonferenz, mehrfach im Jahr große Internistische Fachfortbildungen für Niedergelassene und Krankenhausärzte.

Wir wünschen uns von Ihnen: Aufgeschlossenheit und Teamfähigkeit, hohes fachliches Engagement und Freude an der Arbeit, Bereitschaft zur Mitgestaltung, Kommunikationsfähigkeit

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an unseren Personaloberarzt Dr. T. Veiser, unsere Oberärztin Dr. J. Sewerin oder an die Chefarzt-Sekretärin Frau Reichert (+49 2131 888 2701).

Ihre Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an:

Prof. Dr. T. Heintges
Medizinische Klinik II
Lukaskrankenhaus Neuss
Preußenstraße 84
41464 Neuss

Sprechstunden

Prof. Dr. Tobias Heintges

Mittwoch und Freitag
9.00 Uhr
Telefon +49 2131 888 2701

Lebersprechstunde
Dienstag, Donnerstag und Freitag
ab 8.30 Uhr
Telefon +49 2131 888 2701

Leitung Gastroenterologie, Onkologie und Palliativmedizin

Prof. Dr. Tobias Heintges, Chefarzt
Rheinland Klinikum Lukaskrankenhaus,

Leitende Ärzte

Dr. Ulf Reinhart
Dr. Harald Stöcker
Dr. Johannes Streuff

 

Oberärzte

Dr. Janina Chahem
Nadine Christine Dewies 
Kaschoz Fariq-Spiegel
Dr. Kerstin Habersang
Dr. Irina Ickert
Dr. Martina König
Stavros Mantalovas

Sekretariat

Silvia Jacquemin-Fink
Telefon +49 2131 888 27 01
Telefax +49 02131 888 27 99
silvia.jacquemin-fink@rheinlandklinikum.de

Endoskopie

(Magen- und Darmspiegelung)
Telefon +49 2131 888 2722
Telefax +49 2131 888 2717
Endoskopie.ne@rheinlandklinikum.de

 

Tumorzentrum

Telefon +49 2131 888 2711
Telefon +49 2131 888 2764
Telefax +49 2131 888 2714