Chirurgische Klinik II

Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie

Die Chirurgische Klinik II, Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie, betreut mit ihrem sechzehnköpfigen Team jährlich mehr als 2.600 stationäre und 17.000 ambulante Patienten.

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Klinikarbeit liegt in der Behandlung von Unfallverletzungen. Dazu gehören Knochenbrüche, Bänderrisse, Weichteilschäden und Handverletzungen. Rund 3.000 unserer jährlich versorgten Patienten haben einen Arbeitsunfall erlitten.

Besondere, überregional anerkannte Expertise besitzt das Klinikteam in der Handchirurgie. Neben den vielfältigen Formen von Handverletzungen und deren Folgen behandeln die Spezialisten auch zahlreiche Handerkrankungen und im Laufe des Lebens erworbene Funktionsstörungen.

Gut aufgehoben von A bis Z

In der Zentralambulanz werden die Patienten zunächst vom unfallchirurgischen Team untersucht und erstbehandelt. Bei schweren Verletzungen werden die Patienten stationär aufgenommen und sofern erforderlich operiert. Die ambulante Weiterbehandlung Leichtverletzter liegt in der Hand der Hausärzte bzw. niedergelassener Chirurgen, Unfallchirurgen und Orthopäden. Wir pflegen eine gute Kommunikation und ein enge Kooperation mit unseren niedergelassenen Kollegen. Nur nach Absprache mit ihnen und unter bestimmten Voraussetzungen können Patienten auch ambulant in unserer Klinik weiterbehandelt werden, insbesondere nach vorherigem stationärem Aufenthalt.
 
Um bestmögliche Heilungsergebnisse nach Unfällen und Operationen zu erzielen, ist neben der Mitarbeit und Motivation der Patienten eine umfassende Rehabilitation eine wichtige Voraussetzung. Dazu gehören stationäre und ambulante Physiotherapie sowie der Einsatz von Heil- und Hilfsmitteln. Unseren Patienten bietet sich auch hier ein besonderer Vorteil: Sie können von der engen Kooperation des Lukaskrankenhauses mit dem angeschlossenen Rehabilitationszentrum medicoreha profitieren. Durch diese Zusammenarbeit ist eine umfassende und intensive physiotherapeutische Behandlung der Patienten garantiert und auch an Wochenenden möglich.

Akutbehandlung von Unfallverletzten

Mit modernsten Operationsverfahren versorgen wir Knochenbrüche und komplexe Gelenkverletzungen aller Art. Dabei nutzt das Klinikteam wann immer möglich minimal-invasive Operationsverfahren. Dies minimiert die postoperativen Schmerzen und fördert eine schnelle Heilung. Die Klinik ist für das Verletzungsartenverfahren (VAV) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung zugelassen

Wiederherstellungschirurgie und orthopädische Chirurgie

Im Zentrum der Wiederherstellungschirurgie und orthopädischen Chirurgie stehen u.a. Korrekturen an den Extremitäten bei Fehlstellungen, Bandplastiken bei Instabilitäten sowie die Implantation von künstlichen Gelenken an Hüfte, Knie und Schulter. Dabei bedienen wir uns moderner, computergestützter Operationsverfahren und nutzen die zementierte wie auch die zementfreie Verankerung von Endoprothesen. Hinzu kommen zahlreiche arthroskopische Eingriffe an den großen Gelenken. Wirbelsäulenoperationen werden entweder im Rahmen der Akutverletzungen oder bei sekundär auftretenden Schäden vorgenommen.

Behandlung von Schwerstverletzten

Patienten mit schwersten Verletzungen, sogenannten Polytraumata, versorgen wir umfassend und professionell in Kooperation mit anderen Kliniken und Instituten unseres Hauses. Hierbei kommt der Computertomografie und der Kernspintomografie große Bedeutung zu.
 
Im Verbund mit benachbarten Krankenhäusern ist unsere Klinik im Traumanetzwerk Düsseldorf als regionales Traumazentrum anerkannt. Die Klinik besitzt die volle Zulassung für das Schwerverletztenartenverfahren der Berufsgenossenschaften. Dieses Verfahren dient der Qualitätssicherung in der Versorgung von Arbeitsunfallverletzten. Die Berufsgenossenschaften haben nur ausgewählte Kliniken für dieses Verfahren zugelassen, die sich einer permanenten Qualitätskontrolle unterziehen.

Versorgung junger Patienten

Die Behandlung verletzter Kinder erfordert neben speziellen Fachkenntnissen auch besonderes Einfühlungsvermögen. Wir sind als Referenzzentrum für Kindertraumatologie weit über den Rhein-Kreis Neuss hinaus renommiert. Alle jungen Patienten werden in der Klinik für Kinder und Jugendliche von ausgebildetem Kinderkrankenpflegepersonal betreut. Neben der Behandlung von akuten Verletzungen bildet die Korrektur von Verletzungsfolgen, z.B. Fehlstellungen nach Knochenbrüchen oder Wachstumsstörungen, einen Schwerpunkt in der Klinikarbeit. Unser Team hat sich in den letzten Jahren sehr für die Behandlung von Kindern aus Krisengebieten engagiert.

Schwerpunkt Handchirurgie

Die Handchirurgie spielt in unserer Tätigkeit eine besonders große Rolle und bildet einen überregional bedeutsamen Schwerpunkt. Bei Unfällen werden die Hände am häufigsten verletzt. Neben Frakturen und Gelenkverletzungen behandeln wir in unserer Klinik Verletzungen von Sehnen und Nerven sowie Weichteildefekte. Hierfür sind spezielle operative Techniken und apparative Voraussetzungen erforderlich. Auch die rekonstruktive Handchirurgie zur Funktionswiederherstellung nach lang zurückliegenden Schädigungen hat in unserer Arbeit einen hohen Stellenwert. Daneben therapieren wir das ganze Spektrum nicht unfallbedingter Handerkrankungen wie Sehnengleitstörungen (schnellender Finger), Nerveneinklemmungen (z.B. Karpaltunnelsyndrom), Fingerverkrümmungen (Dupuytren-Kontraktur) sowie Infektionen und Arthrosen der zahlreichen Gelenke der Hand.

Weiterbildungsbefugnis

Basisweiterbildung Chirurgie
Prof. Dr. Michael Schädel-Höpfner, gemeinsame Befugnis  (der Chirurgischen Klinik I und II) für 24 Monate

Facharzt Orthopädie und Unfallchirurgie
Dr. Ulrich Rupprath, Befugnis für 72 Monate

Zusatzweiterbildung Handchirurgie (WBO 2020)
Prof. Dr. Michael Schädel-Höpfner, Befugnis für 24 Monate

Zusatzweiterbildung Spezielle Unfallchirurgie (WBO 2020)
Prof. Dr. Michael Schädel-Höpfner, Befugnis für 24 Monate

 

Sprechstunden

Privatsprechstunde

Montag, Dienstag und Donnerstag
8:20 bis 9:40 Uhr
Telefon +49 2131 888 2301

Weitere Sprechstunden im Sprechstundenzentrum

 

 

Leitung

Prof. Dr. Michael Schädel-Höpfner, Chefarzt
Rheinland Klinikum Lukaskrankenhaus,

Leitender Arzt

Dr. Denis Friesen

 

Oberärzte

Malte Feldmann
Dr. Ulrich Rupprath
Dr. Felix Scheffler (FOA)


Assistenzärzte

Jeffrey Sheefeni  (Facharzt)

Riccarda Kamp

Jan Khalil Isbeih

Felix Olk

Dr. Zhuang Kang

Dr. Can Budak

Adrian Hjeltnes

Yasir Ahmed

Alexander Dimschitz

Sekretariat

Carina Neufeld
Telefon +49 2131 888 2301
Telefax +49 2131 888 2399
carina.neufeld@rheinlandklinikum.de